Low-Budget-Grafikkarte von NVIDIA

Zotac GeForce GT 520 1 GByte DDR3 im Test

Grafikkarten | 01.05.2011, 15:52
Still und leise hat NVIDIA die GeForce GT 520 auf den Markt entlassen. Testmuster für die Presse gab es keine, sondern lediglich eine passende Pressemitteilung. Dabei positionierte NVIDIA die GeForce GT 520 in der Einstiegsklasse der GeForce-500-Serie im Low-Cost-Bereich. Was die Grafikkarte in dieser Preisklasse tatsächlich leistet, wollen wir beim Test der Zotac GeForce GT 520 untersuchen.

Intro


Am 12. April 2011 – kurz nach AMDs offizieller Vorstellung der AMD Radeon HD 6450 – informierte NVIDIA die Presse über die Markteinführung der GeForce GT 520, dem bislang kleinsten GeForce-500-Ableger. Testmuster für die Presse gab es dabei nicht und auch die Boardpartner zeigten offenbar kein größeres Interesse diesen stark beschnittenen Fermi-Chip zu bewerben.

Der Name vermittelt dem Endkunden erst einmal, dass man es mit dem Nachfolger der GeForce GT 220 zu tun haben dürfte, nun allerdings mit DirectX-11-Support. Eine GeForce GT 420 hatte NVIDIA bislang nie in das Desktop-Segment geschickt, sondern nur OEM-Partnern zur Verfügung gestellt.

Bild: Zotac GeForce GT 520 1 GByte DDR3 im Test

Wir haben uns darum eine Zotac GeForce GT 520 mit 1 GByte DDR3-Hauptspeicher besorgt und wollen anhand dieses Modells beleuchten, was die GeForce GT 520 in der Praxis zu bieten hat. Dabei müssen wir allerdings festhalten, dass diese Zotac-Karte nicht komplett den von NIVIDA genannten Vorgaben einer GT 520 entspricht. NVIDIA sieht einen GPU-Takt von 810 MHz und einen Speichertakt von 900 MHz vor. Unser Testkandidat taktet dabei den Speicher allerdings lediglich mit 800 MHz, wie einige andere Hersteller auch.

Ob diese fehlenden 100 MHz Speichertakt letztendlich das Zünglein an der Waage sein werden, wird nachfolgender Test analysieren. Interessant dürfte für einige wohl auch die geringe Leistungsaufnahme der GeForce GT 520 werden.