Performance
Das Iconia Tab A700 erschien in der letzten Juni-Woche im Markt und natürlich gab es sofort "early-adopter", welche das Gerät wegen der hohen Auflösung sofort ihr Eigen nennen wollten. Und schon kurze Zeit später häuften sich Klagen hinsichtlich der Performance des neuen Acer-Tablet-PC. Doch konnten Acer-Ingenieure die Probleme angeblich nachstellen und der Hersteller versprach Abhilfe.
Unser Gerät ist nun seit zirka 10 Tagen im Hause und schon unmittelbar bei der ersten Inbetriebnahme flatterte uns das erste Update auf den Schirm, wenige Zeit später das nächste Update. Aktuell arbeiten wir mit der Android-Version 4.0.4 und dem Kernel 2.6.39.4+. Die Acer-Firmware lautet momentan auf AV03_A700_1.055.00_EMEA_DE.
Wir können uns aktuell über die Performance des Gerätes nicht beklagen. Hin und wieder, doch eher selten, erblickten wir, dass nach dem Laden einer Webseite noch einmal die Schriften nachgeschärft wurden, was wir aber nur selten angetroffen haben. Selbstverständlich muss man attestieren, dass NVIDIAs Tegra-3-Chipsatz auf gängigen Auflösungen der "1280 x 800"-Klasse schneller agieren kann, als bei der deutlich höheren Auflösung, doch können wir keinesfalls bestätigen, dass man es mit "Wartezeiten" zu tun hat.
Auch ein Spielchen mit Real Racing 2 produzierte keine Probleme zu Tage. Man bemerkte allerdings, dass der Chipsatz durchaus etwas zu tun hatte und zwar an der Wärmeentwicklung. Im rechten unteren Bereich der Gehäuserückseite wurde es "mollig warm", aber keinesfalls heiß. Doch kämpfen hier auch renommierte Hersteller wie Apple mit erhöhten Chipsatztemperaturen. Hier stellt sich natürlich die Frage, wofür ein Tablet-PC seinen täglichen Einsatz findet. Zum wirklich produktiven Arbeiten ist er kaum geeignet, zum wirklichen Spielen ebenfalls nicht – die gelegentliche Online-Verfügbarkeit / -Erreichbarkeit und ein Zeitvertreib im Zug dürften wohl die vorrangigen Merkmale sein. Das kann das A700 alles hervorragend umsetzen.
Akku-Laufzeiten
Acer hat dem A700 einen starken 9800 mAh Akku verpasst und spricht von einer maximalen Laufzeit von bis zu 13 Stunden. Bei dem zuvor beschriebenen Einsatz, muss man sich offenbar weniger Sorgen machen, dass das Gerät vor Ende des Tages an die Steckdose muss.
Ist man dagegen den gesamten Tag online und fordert das Gerät durch 3D-Spiele und / oder der anhaltenden Wiedergabe von hochauflösenden Videos, kann der Akku auch deutlich früher sein Ende erreichen. Im schlechtesten Fall kann dann nach sechs Stunden Schluss sein – so unsere Erfahrungen.
Die vergangenen vier Tage haben wir täglich zirka ein bis maximal drei Stunden mit dem Gerät die verschiedensten Aufgaben erledigt, dazu dauerhaft im Hintergrund im Fünf-Minuten-Abstand E-Mails abrufen lassen mit gleichzeitiger Benachrichtung. Beim Postfach des Autors klingelte das Gerät dabei mehr oder minder durchgehend ;). Wir nähern uns laut Anzeige aktuell einer Kapazität von 11 Prozent und sind mit diesem Resultat höchst zufrieden – morgen geht es dann wohl ans Netz, vielleicht aber schon heute Abend.




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