Cooler Master CM Storm Recon im Test

Peripherie | 18.11.2012, 17:30 | Seite 4

Software



Beim Laden der Software fällt direkt positiv auf, dass diese nicht, wie bei anderen CM-Storm-Produkten, über 100 MB groß ist, sondern lediglich rund 14 MB aufweist. Auch die Installation geht schnell von der Hand und nach wenigen Augenblicken ist die Englisch-sprachige Software einsetzbar.

Dem grundsätzliche Aufbau bleibt Cooler Master bei seiner Software treu und stellt so ein oberes Raster-Menü dar, in welchem die unterschiedlichen Optionen durchgeschaltet werden können. Unten befinden sich fünf Profile, welche auf dem OnBoard-Speicher abgelegt sind, so dass der Nutzer hier durchschalten und die Einstellungen separat durchführen kann. Wichtig ist dabei, dass das Default-Profil in wesentlichen Punkten nicht verstellt werden kann, wodurch die Recon stets funktionsfähig bleibt.

Bild: Cooler Master CM Storm Recon im Test


Im ersten Menü-Punkt lassen sich die einzelnen Tasten einstellen und mit Makros versehen. Auch das Deaktivieren oder das Einstellen von Sonderfunktionen wie Kopieren und Einfügen ist möglich.

Im zweiten Punkt lassen sich die Einstellungen für den Sensor durchführen. Hier ist vor allem die Option Lift of Distance (LOD) interessant, denn die DPI-Stufen lassen sich zwar umstellen, sind jedoch auf 800, 1600, 3200 und 4000 DPI festgesetzt. Da die Maus aber auch über genau vier DPI-Stufen verfügt, macht eine Umstellung an dieser Stelle nur in den seltensten Fällen Sinn.

Bild: Cooler Master CM Storm Recon im Test


Der Bereich Makros bietet die Möglichkeit einzelne Makros zu erstellen, zu benennen und anschließend aufzuzeichnen. Dabei ist es auch möglich Sondertasten, wie beispielsweise die Windows-Taste oder Escape, zu benutzen. Bei der Bearbeitung kann der Anwender dann die Verzögerungszeit einstellen und Eingaben löschen oder verschieben. Die Zuordnung der Makros auf eine Taste erfolgt wiederum im Menü-Punkt Buttons.

Bild: Cooler Master CM Storm Recon im Test


Im Bereich Profile kann der Anwender grundsätzlich eine unbegrenzte Anzahl von Profilen erstellen, welche dann auf dem Computer abgelegt werden. Um die einzelnen Profile jedoch bearbeiten zu können, muss das entsprechende Profil in den Maus-Speicher geladen werden. Hierfür können dann andere Profile in aus dem Speicher entfernt und auf dem Computer gesichert werden, so dass grundsätzlich nichts verloren geht.

Bild: Cooler Master CM Storm Recon im Test


Im Menü-Punkt Glow kann der Nutzer die LEDs umstellen und dabei auch andere Farben einstellen. Zudem ist es möglich einzelne LEDs abzuschalten oder blinken zu lassen. Letztlich bietet die Softwarre noch den Bereich Support an und damit einen schnellen Weg auf die Homepage von Cooler Master.

Bild: Cooler Master CM Storm Recon im Test
Bild: Cooler Master CM Storm Recon im Test

Probleme mit Profilen und Speicher


In unserem Praxis-Test zeigten sich gleich zwei Probleme, welche die Funktion der Recon deutlich einschränkten. So war es zwar möglich die Profile umzubenennen, doch konnte man diese dann nicht mehr einstellen. Zudem war die Software nicht in der Lage den Maus-Speicher auszulesen. Somit waren zwar alle Einstellungen nach einem Neustart weiterhin vorhanden, man konnte jedoch nicht das Profil aufrufen und Korrekturen vornehmen.

Wir hielten diesbezüglich mit Cooler Master Rücksprache und uns wurde mitgeteilt, dass man an der Lösung der Probleme arbeite. Es dauerte einige Tage, doch dann stellte das Unternehmen ein Firmware-Update bereit und lieferte auch gleich die Version 1.19 der Software nach. Eine erneute Kontrolle der Funktionen bestätigte dann, dass die Probleme behoben sind. Somit ist den Käufern zu raten, dass man die Firmware der Maus aktualisiert und auch darauf achtet, dass man mindestens Version 1.19 der Software nutzt, welche bei Cooler Master herunter geladen werden kann.