High-End-SSD mit LAMD-Controller:

Corsairs schnellste SSD: Neutron GTX mit 480 GByte Kapazität im Test

Storage & Speicher | 07.12.2012, 19:15

Intro



Gestern – Heute – Morgen: SSDs sind präsent und der Ruf des schnellen Speicher-Mediums haftet ihnen ebenso an, wie der Ruf des hochpreisigen PC-Produktes. Doch diese Optionen werden immer günstiger in der Preisdarbietung und gleichzeitig steigt die Zuverlässigkeit. Mit Einführung der SATA-6Gb/s-Schnittstelle wurde das Aufsehen um die Performance größer. Diese wächst und ein bekannter Spieler im Markt, präsentiert ein neues Produkt. Unser heutiger Test zeigt die Corsair Neutron GTX.


Genossen SSDs (Solid State Drive) einst den Status eines teuren Objektes für den Enthusiasten, ändert sich der Blickwinkel stetig. Spätestens mit der Vorstellung der neuen SATA 6GB/s-Generation auf Seiten des Mainboard-Chipsatz und der SSD-Controller zeichnet sich auch ein immenses Wunschdenken bei den bislang abwartenden Anwendern ab.

Glücklicherweise trieb die Thailand-Hochwasserflut die Preise für reguläre Festplatten nach oben, gleichzeitig senkten sich die Preise für Flash-basierende Laufwerke. Die Konkurrenz wurde größer, die Flash-Chips günstiger und plötzlich sieht man zwar weiterhin hochpreisige Angebote, zwischenzeitlich jedoch im erschwinglichen Maß.

Immer mehr Notebook-Anbieter setzten bei Premium-Offerten auf integrierte SSDs, Intels Ultra-Books sehen darin ohnehin einen gesetzten Standard. Dankend nimmt der Endkunde zur Kenntnis, dass – verglichen zu den Festplatten – Ausfallerscheinungen sich auf ein Minimum reduzieren und bei all den genannten Faktoren, ist das Interesse an SSDs abermals gestiegen.

Bild: Corsairs schnellste SSD: Neutron GTX mit 480 GByte Kapazität im Test

Doch auch dieser Markt für SSDs ist sehr schnelllebig. Gestern berichtete die Szene fast ausschließlich noch von SSDs mit SandForce-Controllern, heute hat es den Anschein, dass dies der Vergangenheit angehört. Geht es um die Leistungsfähigkeit von SSDs, so nennt man vordergründig fast immer den Speicher-Controller – was nicht ganz korrekt ist. Dennoch haben es neue Probanden normalerweise recht schwer, sich im Markt um PC-Hardware zu etablieren. Bei SSD-Speichercontrollern klappt dies zum Glück etwas besser.

Die neue Schlacht um die schnellsten SSDs ist gestartet – der Preis ist im Blickfeld und Corsair präsentiert seine Neutron-GTX-Modelle. Davon haben wir ein Testmuster erhaschen können und zwar gleich ein Modell mit 480 GByte Kapazität.

Und bei seinem schnellsten SSD-Modell setzt Corsair – eine namhafte Größe im SSD-Markt – nicht auf typische und bekannte Größen bei SSD-Controller-Namen. Corsair setzt auf den bislang eher unbekannten LAMD-Chip (Link_A_Media Devices). Und dabei scheint der Hersteller durchaus zu punkten. Die Zeichen der Zeit erkannt? Die Kombination aus modernen Flash-Chips in Verbindung mit Cache-Speicher und passendem, leistungsfähigen Controller-Chip bringt die Neutron-Serie sofort ganz oben an die Spitze der Charts.

Wir wollen uns im heutigen Test das tatsächliche und typische Umfeld ansehen. Damit schicken das Modell neben dem höchst verlässlichen Crucial-M4-Laufwerk, auch gegen aktuell hervorragende Vertreter aus dem Festplattenbereich ins Rennen – bezeichnet als Seagate Momentus XT. Dazu haben wir eine Low-Cost-SSD eingeladen in Form der Intel X25-V.