EVGA GTX 680 Classified - 4-GByte-Enthusiastenkarte im Test

Grafikkarten | 01.08.2012, 15:00 | Seite 5

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Bild: EVGA GTX 680 Classified – 4-GByte-Enthusiastenkarte im Test

Die EVGA GTX 680 Classified zeigt sich beim Auspacken beeindruckend, denn letzten Endes hält man ein schweres Produkt in Händen, welches über das I/O-Slot hinausragt und damit erste Anzeichen seiner Möglichkeiten verraten möchte.

Bild: EVGA GTX 680 Classified – 4-GByte-Enthusiastenkarte im Test

Bei den Stromadaptern geht EVGA mit der Classified einen anderen Weg. Statt mit zwei 6-Pin-Anschlüssen arbeitet der Testkandidat mit zwei 8-Pin-Anschlüssen. Damit steigert sich die mögliche, maximale Leistungsaufnahme von 225 Watt auf 375 Watt. Direkt daneben findet sich eine Anschlussmöglichkeit für den EVBot – ein optional zu erwerbendes Gerät, welches Einfluß auf die Spannungen nehmen kann.

In direkter Folge findet sich eine Anschluss-Option, welche EVGA derzeit noch nicht umgesetzt hat. An den rückwärtigen Pins – welche nicht beschriftet sind – soll man mit Voltmetern die Spannung einzelner Spannungsbereiche messen können. Intern arbeitet der Hersteller offenbar noch an einer Umsetzung über den EVBot.

Direkt daneben findet sich dann ein LED-Block, welcher im Betrieb permanent leuchtet – eine Bedeutung erschließt sich nicht.

Bild: EVGA GTX 680 Classified – 4-GByte-Enthusiastenkarte im Test
Bild: EVGA GTX 680 Classified – 4-GByte-Enthusiastenkarte im Test


Auf der Platine findet sich ein Triple-BIOS, welches über Dip-Schalter bedient wird. Dummerweise verzichtet EVGA – zumindest aktuell – in seinen Beilagen darauf weiterführende Informationen zu liefern und auch auf der Webseite des Herstellers zum Produkt ließen sich bis zum Zeitpunkt des Tests keine Informationen finden. Auf der Rückseite der Platine ist eine Beschriftung angebracht, welche Optionen erahnen lässt.

Nach aktuellem Kenntnisstand soll das werkseitige BIOS eben nichts anderes tun als das was das EVGA-Produkt verspricht. Erwähnte Taktraten in Abhängigkeit zum NVIDIA-Power-Target. Auf erste Rückfragen teilte man uns zum BIOS 2 mit, dass dadurch angeblich das NVIDIA Power-Target deaktiviert würde. Gleiches gelte für BIOS 3, welches für Übertakter mit Extrem-Kühllösungen gedacht ist (Stickstoff).

Nachdem wir EVGA aber mit unseren Messwerten kontaktierten und weitergehende Fragen stellen, erklärte der Hersteller uns, dass das NVIDIA Power Target nicht zu deaktivieren ist. Wir werden in den entsprechenden Testkapiteln auf Details eingehen.

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Ein Blick auf die Rückseite des heutigen Testkandidaten verrät sofort, dass dies kein typisches NVIDIA-Produkt ist. Das PCB ragt um mehrere Zentimeter über die Slot-Anschlussblende hinaus. Die Gründe dafür liegen in dem eigenen Platinendesign, kombiniert mit einem Multi-Phasen-Spannungsdesign. Auf Grund der Menge der zum Einsatz kommenden Bauteile musste schlicht eine größere Platine her.