Gesamtwertung und Fazit
| Testwertung | Gainward GeForce GTX 670 |
| Performance | ++ |
| Featureset | ++ |
| Kühlleistung | + |
| Lautstärke Idle | ++ |
| Lautstärke Last | o |
| Leistungsaufnahme Idle | o/+ |
| Leistungsaufnahme Last | ++ |
| Übertakten | o/+ |
| Lieferumfang | o |
| Preislistung (Stand 15.05.2012) | 410 Euro |
Spannend war dieser Test für uns erst einmal schon, denn bislang hatten wir noch keine Phantom-Grafikkarte von Gainward in unserem Hause. Damit ist das Resultat gleichzeitig aber ein wenig enttäuschend. Lehnt man den Begriff Phantom in Richtung lautlos oder leise an, so kann dies nach dem heutigen Test allenfalls bezüglich der Idle-Umsetzung gelten. Dort gefällt der Testproband und zeigt sich sehr leise. Liegt allerdings Last an, müssen die beiden kleinen Lüfter mächtig schuften, um die Luft durch die Kunststoff-Abdeckungen ins Innere und dann auf die Lamellen zu schaufeln. Das Kühlkonstrukt ist damit insgesamt zwar funktionell, hindert sich an dem einen oder andern Punkt doch etwas selbst.
Im Bereich 3D-Performance kann die Phantom durchaus überzeugen. Man spielt ein klein wenig unterhalb einer GTX 680, wird dieser aber verdammt gefährlich. Manch anderer Hersteller steckt hier nicht zurück und bietet Varianten an, welche die GTX 680 gar überflügeln. Die Zurückhaltung bleibt eine Frage für sich. Produkte im eigenen Haus schützen? Eine mögliche Gangart. Die Frage bleibt, warum NVIDIA solche Taktraten überhaupt erlaubt, hat man denn sonst immer alles so gut im Griff. Vielleicht ist es eben angenehmer OC-Versionen einer GTX 670 zu verkaufen, statt GTX 680.

Die Last-Modi können bei der Geräuschkulisse nicht überzeugen. Wir sehen 31 bis 33 db(A) und erkennen wir, mit welch einfach zu kühlendem Produkt wir es zu tun haben – so verspricht es das gesamte Äußere – so ist es überraschend, dass sich Gainward mit dem beschnittenen Phantom-Kühler hier so schwer tut. Darüber hinaus beansprucht er für sich 2,5 Slots und das kann man in einer Vielzahl der Fälle auf drei Slots aufrunden, je nach dem welche Steckkarten man zusätzlich verbauen möchte.
Sei es drum, die Gainward GeForce GTX 670 Phantom* kann in der Leistung überzeugen, in der Leistungsaufnahme ebenfalls, betrachtet man unsere Messungen. Mal mehr, mal weniger spielt man die High-End-Strophe und bietet sich dem Käufer damit an. Der Preis ist damit auch High-End, aber nur im Ansatz. 410 Euro soll dieses Produkt kosten – damit weniger als eine eigene GTX 680. Das weiß wohl den meisten Käufern zu gefallen.
- Ein Blick in die nahe GTX-670-Zukunft bei HT4U.net:
- EVGA GeForce GTX 670 Superclocked
- Gigabyte GeForce GTX 670 OC WF3




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