Gaming-Maus Gigabyte Aivia Krypton im Test

Peripherie | 17.07.2012, 16:23 | Seite 5

Praxiseinsatz



Alltagsbetrieb und Gaming


Im alltäglichen Gebrauch hinterlässt die Gigabyte Aivia Krypton einen sehr guten Eindruck und lässt sich präzise steuern, dies liegt nicht zuletzt auch an den gummierten Seitenflächen. Auch das Gefühl in der Hand ist trotz der symmetrischen Form sehr angenehm. Einzig das fehlende Vier-Wege-Mausrad mag man vermissen, denn gerade im Office-Betrieb kann dies praktisch sein.

Das wahre Gesicht zeigt die Krypton aber beim Spielen und hier wird der Anwender durchaus überzeugt. Schnelle Spiel-Bewegungen sind mit der Krypton ebenso kein Problem wie präzise Steuerungen. Dies gilt auch für den Einsatz im Low-Sense-Betrieb (Spielen mit niedriger Maus-Sensitivität). Dabei ist es eigentlich egal, welche Unterschale man nutzt, mit beiden kann man die Maus sehr gut bewegen.

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Bild: Gaming-Maus Gigabyte Aivia Krypton im Test
Bild: Gaming-Maus Gigabyte Aivia Krypton im Test>


Auf den ersten Blick könnte man jedoch meinen, dass die Taste zum Umschalten des Profils etwas ungünstig platziert wurde und daher bei hektischen Bewegungen im Spiel möglicherweise gedrückt werden kann. Diesem Problem begegnet Giagybte aber mit einer einfachen Lösung. So ist die rechte Profil-Taste im Rechtshänder-Modus schlicht deaktiviert und entsprechend umgekehrt im Linkshänder-Modus.

Oberflächentauglichkeit



Für unsere Tests werden die Mäuse stets auf unterschiedlichen Untergründen getestet. Dabei kommen Soft- und Hard-Pad zum Einsatz, sowie Holzflächen und auch das Sofa. Solange nichts anderes erwähnt wird, sind wir hier auf keine Probleme gestoßen.

Lautstärke Tastenklick


Den Wünschen vieler Leser entsprechend, werfen wir nun auch einen Blick auf die Geräuschentwicklung beim Tastenklick. Dabei greifen wir auf die gleiche Methode zurück, wie wir sie schon bei den Gehäuse-Artikeln anwenden und nutzen das digitale Messgerät Greisinger AZ-8922. Entsprechend arbeiten wir aber auch hier nicht mit einem schalltoten Raum, weshalb die Werte nicht mit den Messungen mit unserer DAAS-USB-Anlagen zu vergleichen sind und die Wertangaben damit eher als "HT4U-Hausnorm" zu verstehen sind.

Bild: Sharkoon Vaya: 25-Euro-Gehäuse zum glücklich werden?

Der Testkandidat erreicht bei unserem Testaufbau einen Wert von 32,3 dB(A) (Angabe bezogen auf einen Meter Abstand). Die Sharkoon DarkGlider erreichte bei dieser Messung einen Wert von zirka 34 dB(A). Zum Vergleich haben wir auch zwei Mäuse von Logitech vermessen: Die Logitech Performance MX und die Gaming-Maus G700. Diese erreichten Werte im Bereich von etwa 30 bis 31 dB(A).

Krypton Maus-Pad


Passend zur Maus bietet Gigabyte auch das Krypton Maus-Pad an. Dabei setzt der Hersteller auf das gleiche Prinzip wie bei der Maus, so dass die Matte eine Seite für schnelle Bewegungen bietet und eine für präzise Bewegungen. Grundsätzlich sind beide sehr gut nutzbar, so dass die Entscheidung wohl eher anhand der Gewohnheit getroffen wird. Darüber hinaus bietet das Krypton-Pad eine soliden Stand dank Gummi-Ränder und macht einen recht guten Eindruck. Allerdings ist das Pad mit über 30 Euro dann doch etwas teuer.

Bild: Gaming-Maus Gigabyte Aivia Krypton im Test
Bild: Gaming-Maus Gigabyte Aivia Krypton im Test
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