AMDs Antwort auf die GeForce GT 640

MSI Radeon HD 7750 mit 2 GByte DDR3-Speicher im Test

Grafikkarten | 07.10.2012, 13:06

Intro



Ohne große Vorankündigung erscheinen plötzlich diverse Radeon HD-7750-Grafikkarten mit DDR3-Speicher im Markt. Ganz offensichtlich ist dies die Reaktion AMDs und seiner Partner auf die NVIDIA GeForce GT 640, welche ebenfalls nur mit dem langsamen DDR3-Speicher bestückt ist. Anhand der MSI Radeon HD 7750 2 GByte DDR3 wollen wir heute beurteilen, welche Vor- und Nachteile diese neuen Modelle mit sich bringen. Unser Test klärt natürlich ebenso das Praxisverhalten des MSI-Produktes.

Und wieder ist ein neuer Spieler im Team der Radeon-HD-7000-Grafikkarten verfügbar. Doch während AMD bei praktisch allen Änderungen im HD-7000-Produktportfolio die Presse entsprechend unterrichtete, blieb es bei der Markteinführung der Radeon HD 7750 mit DDR3-Speicher ruhig. Nicht mal eine Pressemitteilung seitens der Boardpartner erreichte uns im Hinblick auf die neuen Modelle, ganz zu Schweigen von etwaigen Testangeboten.

Wir haben uns darum eine solche Radeon HD 7750 mit 2 GByte DDR3-Speicher im Handel besorgt um einen Eindruck über Performance, Leistungsaufnahme und das sonstige Praxisverhalten zu bekommen.

Bild: MSI Radeon HD 7750 mit 2 GByte DDR3-Speicher im Test

Dabei entschieden wir uns für die MSI R7750 2GB DDR3, welche bei der GPU mit den typischen 800 MHz Takt arbeitet. Der DDR3-Speicher wird ebenfalls mit 800 MHz betrieben. Man darf auf Grund dieser Beschneidung in der Speicherbandbreite sicherlich schon vorweg schicken, dass das vielfach ausgesprochene Lob an das Preis-/Leistungsverhältnis einer Radeon HD 7750 im 3D-Einsteigerbereich, in einer solchen Konstellation massiv auf die Probe gestellt werden wird.

Gleichzeitig waren wir natürlich gespannt, ob es vielleicht in anderen Praxisbereichen unseres Testparcours zu Überraschungen kommen würde. In der Tat hatten wir das eine oder andere Mal tatsächlich einen "Aha-Effekt".