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Fast ist NVIDIAs Produktportfolio an neuen Grafikkarten in 28-nm-Fertigungstechnik komplett. In unserer Betrachtung der aktuellen Modelle fehlen noch die derzeit kleineren Modelle im Preisbereich bis 100 Euro. Diese wollen wir heute in Form der EVGA GTX 650 SC mit 1 GByte GDDR5-Speicher und der EVGA GeForce GT 640 mit 2048 MByte DDR3-Speicher vorstellen. Dabei stellen die beiden EVGA-Modelle prinzipiell NVIDIA Referenzvorlagen dar. Unser Test zeigt, wie sich die beiden Karten in der Praxis schlagen.
Seit Ende März ist NVIDIA damit beschäftigt seine aktuelle Produktfamilie auf die in 28-nm-gefertigte Kepler-Architektur umzustellen. Diese hört auf die Bezeichnung GeForce GTx 600. Dabei hatte der Hersteller mit seinen Zugpferden – also den schnellsten Produkten der Serie – seine Vorstellungen gestartet. Lediglich im Juni wich NVIDIA davon ab, die Produktliste von oben nach unten durchgehend zu vervollständigen.
Anfang Juni führte man still und leise den bislang kleinsten Kepler-basierenden Chip, den GK107, in Form der GeForce GT 640 ein. Und erst kürzlich stellte man im Rahmen der GTX-660-Markteinführung ebenfalls die GeForce GTX 650 vor. Aber auch bei der GTX 650 wurde es ein zurückhaltender Launch.

Pressemuster waren nicht vorgesehen und prinzipiell auch nicht sonderlich erwünscht – das Hauptaugenmerk wurde auf die GeForce GTX 660 gelegt, welche im Preisbereich von 200 Euro spielt. Und so blieben wir bislang die beiden Produkte GeForce GT 640 und GeForce GTX 650 in unserem Testangebot schuldig. Das wollen wir heute ändern. Schließlich handelt es sich bei den beiden Modellen um wichtige Chips, die im "Brot-und-Butter-Geschäft" unter 100 Euro agieren und eben dort verdienen die Hersteller das meiste Geld.
Für den heutigen Test haben wir die EVGA GeForce GT 640 mit 2048 MByte DDR3-Speicher, sowie die EVGA GeForce GTX 650 SC mit 1024 MByte GDDR5-Speicher zu Rate gezogen. Anzumerken sei noch, dass es die GT 640 nicht mit GDDR5-Speicher gibt – dort setzen die Boardpartner ausschließlich auf DDR3-Umsetzungen, meist mit den "klangvollen" 2 GByte Speicherausbau. Die Wahl der heutigen Testmuster fiel absichtlich auf die beiden EVGA-Produkte, da sich dieser Hersteller an die NVIDIA-Referenzvorgaben hielt und sich daran am besten ein direkter Vergleich zu AMD-Referenzen heranziehen lässt.
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