NVIDIAs letzter GK-104-Ableger?

ASUS GTX 660 Ti DC2 Top - NVIDIAs GeForce GTX 660 Ti ist da

Grafikkarten | 16.08.2012, 15:00
Am heutigen Tag legt NVIDIA bei seinen Grafikkarten nach und stellt die GeForce GTX 660 Ti offiziell vor. Der Hersteller arbeitet sich bei seinen 28-nm-Produkten langsam von oben nach unten und zeigt mit dieser GPU vermutlich den vorläufig letzten Ableger des GK104-Chips, auf welchen bislang die GTX 690, 680 und 670 basieren. Wir werden im heutigen Test betrachten, wie leistungsfähig eine solche Grafikkarte sein kann und zwar anhand der ASUS GeForce GTX 660 Ti DirectCU II TOP.

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Lange hatte man auf NVIDIAs Vorstellung der 28-nm-Grafikprodukte warten müssen, bis im April die GeForce GTX 680 an den Start ging und einige Neuerungen mit sich brachte. Seit dem vervollständigt der Hersteller Zug um Zug seine Produktserie, bleibt aber weiterhin noch beim GK104-Chip. Ein Grafikchip, der bereits die Basis der GeForce GTX 670 und GTX 680 darstellt und auch bei der Dual-GPU-Version GTX 690 zum Einsatz kommt.

Vier Monate später schickt NVIDIA nun einen weiteren GK-104-Ableger ins Rennen – voraussichtlich den letzten. Für die GeForce GTX 660 Ti ist heute der offizielle Startschuss gefallen und ausgehend von der Chip-Basis darf man unterstellen, dass wir es abermals mit einem leistungsfähigen 3D-Pixelbeschleuniger zu tun haben werden.

Die Eckdaten lesen sich dabei recht gut, denn prinzipiell hat NVIDIA der GTX 660 Ti die Recheneinheiten und Taktraten einer GeForce GTX 670 spendiert. Dagegen sind die zwei Gigabyte GDDR5-Speicher lediglich mit 192 bit breitem Speicherinterface angebunden, was dann hinreichenden Performance-Abstand zur GTX 670 gewährleisten soll.

Bild: ASUS GTX 660 Ti DC2 Top – NVIDIAs GeForce GTX 660 Ti ist da

Einen ersten Vertreter der GeForce GTX 660 Ti haben wir für den heutigen Test ins Hause beordert. Der Testkandidat ist hierbei kein geringerer als die ASUS GTX 660 Ti DirectCU II TOP. Diese kommt abermals mit eigenem Platinen-Design, deutlich höheren Taktraten und eigenem Kühlkonstrukt daher. Bereits unter den GTX-670-Modellen konnte ein entsprechender ASUS-Ableger in unseren Tests durchaus überzeugen.

So dürfen wir gespannt sein, ob dies dem jüngsten ASUS-Spross abermals gelingen wird.