Grafikkarten-Flagschiff mit Dual-GPU

NVIDIA GeForce GTX 690 im Test

Grafikkarten | 03.05.2012, 15:00
Die teuerste Spiele-Grafikkarte der Welt: Die NVIDIA GeForce GTX 690 muss sich heute in unserem Test-Parcours durch zahlreiche Spiele- und 3D-Benchmarks kämpfen. Was leistet die Highend-Grafikkarte wirklich? Kann sie halten, was der Preis verspricht? Oder schaffen es die neuesten 3D-Spiele in den höchsten Auflösungen das Technik-Wunder an die Grenzen zu bringen?


Intro


Plötzlich und ein wenig unerwartet, präsentierte NVIDIAs Geschäftsführer ein Preview zum neuen Dual-GPU-Flaggschiff mit dem Namen GeForce GTX 690. Und mit diesem Preview erfolgte sogleich die Ankündigung, dass die ersten Muster am 03. Mai 2012 käuflich im Handel zu erwerben sein werden. Mit einer breiten Verfügbarkeit rechne man ab dem 07. Mai 2012. Während dieser Ankündigung befanden sich die Muster noch nicht einmal in Deutschland und die Pressestellen fingen an zu rotieren.

Bild: NVIDIA GeForce GTX 690 im Test

Nachdem wir uns mit der GeForce-GTX-680-Serie auseinander gesetzt haben und ein wenig Klarheit in die Funktionsweise dieser neuen NVIDIA-Produkte bringen konnten, haben wir uns dann auch sofort daran gemacht, das neue GeForce-Produkt mit der Endung GTX 690 anzusehen. Die GeForce GTX 690 setzt dabei auf ein Dual-GPU-Board, welches grundlegend auf zwei GK104-GPUs aufsetzt – jene, welche auch bei der GeForce GTX 680 zum Einsatz kommen. Allerdings, und das war zu erwarten, hat NVIDIA seine GTX 690 natürlich in den Taktraten etwas beschnitten.

Für die Presse ließ man sich einen netten Gag einfallen und verschickte bereits vor zirka 10 Tagen separat eine Brechstange mit NVIDIA-Logo und dem Hinweis: "For use in case of zombies or ..." Der Versand der GTX 690 erfolgte dann in einer zugenagelten Holzbox, so dass wir gar etwas körperlich arbeiten durften, um die Verpackung zu öffnen.

Bild: NVIDIA GeForce GTX 690 im Test
Bild: NVIDIA GeForce GTX 690 im Test


Doch ist die GeForce GTX 690 wirklich so "gefährlich"? Wir wollen auf den folgenden Seiten erklären, mit was genau wir es zu tun haben. Dabei werden wir uns natürlich abermals exakt mit der Leistungsaufnahme auseinandersetzen, der Lautstärke und natürlich der 3D-Performance. Obendrein wollen wir auch noch einen Blick auf das häufig angesprochene Thema der Mikroruckler werfen, welche man häufig Dual-GPU-Karten als Schwachpunkt attestiert.





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