Wundertreiber oder heiße Luft?

NVIDIA GeForce-Treiber 310.33 beta im Performance-Test

Grafikkarten | 28.10.2012, 16:13

Intro



Nur zwei Tage, nachdem AMD seinen "Wundertreiber" Catalyst 12.11 beta zur Verfügung stellte, schickte auch NVIDIA einen neuen Beta-Treiber für seine Grafikkarten ins Rennen. Der Treiber 310.33 soll laut Hersteller auf Kepler-basierenden Grafikkarten ebenfalls zu deutlichen Performance-Steigerungen führen. Bis zu 15 Prozent Mehrleistung stellte man auf einer GeForce GTX 680 in Aussicht. Davon wollen wir uns im heutigen Test überzeugen.

Vergangenen Montag sorgte AMD für Aufsehen. Man veröffentlichte einen neuen Beta-Treiber mit dem Versprechen damit die Leistungsfähigkeit von Radeon-HD-7000-Grafikkarten deutlich zu erhöhen. Und in der Tat staunten wir nicht schlecht, als wir die Resultate sahen. Im Vergleich zum letzten WHQL zertifizierten Treiber in Version 12.8 gab es einige Applikationen, welche deutlich flotter zu Werke gingen, darunter beispielsweise Max Payne 3, DeusEX: HR oder Battlefield 3 welche im zweistelligen Prozentbereich zulegten. Dazu gesellten sich auch andere Spiele, welche in Bereichen von zwei bis acht Prozent positiv reagierten.

Das Resultat: Im Mittel aller Benchmarks schob sich die Radeon HD 7970 knapp vor NVIDIAs GeForce GTX 680. Doch NVIDIAs Antwort sollte nicht lange auf sich warten lassen.

Bild: NVIDIA GeForce-Treiber 310.33 beta im Performance-Test

Schon am 24. Oktober flatterte eine Presseinformation seitens NVIDIA ins Haus, welche über einen neuen Beta-Treiber informierte. Der GeForce-Treiber in Version 310.33 beta verspricht nun ebenfalls deutliche Leistungssteigerung. Laut Hersteller sei – je nach Applikation – auf einer GeForce GTX 680 eine Performance-Verbesserung von bis zu 15 Prozent möglich.

Dabei zählt NVIDIA einige namhafte Spiele auf, welche vom neuen Treiber profitieren sollen, darunter beispielsweise Batman: Arkham City, Civilization 5, DeusEX: HR, Skyrim oder aber auch StarCraft II. Anhand unseres Benchmarkparcours wollen wir herausfinden, welche Steigerungen der neue Treiber in der Praxis wirklich bringt.