Sharkoon Drakonia im Test

Peripherie | 13.07.2012, 19:00 | Seite 6

Fazit



Das Gesamtbild der Sharkoon Drakonia weiß zu gefallen. Der Nager punktet in nahezu allen Bereichen und die Abstriche sind im Ganzen eher als gering zu beurteilen. Schon der erste Eindruck kann überzeugen und die Verarbeitung hält auch einen zweiten Blick stand. Die Ausstattung ist üppig und die Feature-Liste recht lang. Auch der Lieferumfang ist ordentlich, auch wenn natürlich eine Box für die Gewichte noch eine nette Geste gewesen wäre.

In Sachen Software hinterlässt die Drakonia guten Eindruck. Die Software weist kaum Schwächen auf und ist ohne weiteres verständlich. Bemängeln kann man allenfalls die fehlende Einstellungs-Option der einzelnen DPI-Stufen. Dies lässt sich angesichts der sieben DPI-Stufen jedoch recht gut verschmerzen.

Bild: Sharkoon Drakonia im Test

Im Grunde ist es nur die fehlende Möglichkeit die einzelnen Profile auch ohne Software durchzuschalten, welche wirklich stören kann, denn damit wird die Software für den vollen Gaming-Betrieb notwendig gemacht. Allerdings ist dies auch nur interessant, wenn man die Drakonia häufiger an fremden Computern nutzen möchte. Dies kommt in aller Regel aber nur selten vor.

Das seitliche Scrollen, welches in Internet-Browsern nicht funktioniert ist für den einen oder anderen sicherlich auch ein Manko, jedoch dürfte dies bei den heutigen Webseiten und Bildschirmgrößen eher selten notwendig sein. Im Gaming-Segment, dort will Sharkoon mit der Drakonia schließlich überzeugen, dürfte dieser Punkt dann abermals weniger ins Gewicht fallen.

Bleibt zum Abschluss noch der Blick auf den Preis der Sharkoon Drakonia. Aktuell bekommt man die Maus bereits für unter 25 Euro auf der Straße. Damit ist die Drakonia noch einmal ein gutes Stück günstiger als der große Bruder DrakGlider oder gar die Konkurrenten der anderen Hersteller. Angesichts des Funktionsumfangs und des nahezu tadellosen Gesamtauftritts, wollen wir hier durchaus eine Kaufempfehlung aussprechen.

Bild: Sharkoon Drakonia im Test


[dk], 13. Juli 2012