Innenansicht

Die Aussage der eigenen Fertigung bestätigt sich nach einem Blick unter den Kühler selbst. Wie wir von einem der Auftragsfertiger erfahren haben, tragen die reinen AMD-Referenzplatinen grundsätzlich auch ein AMD-Logo am unteren Ende der Karte. Dies fehlt im Falle der XFX HD 7870 Black Edition.
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Aber dennoch bleibt es beim gewohnten Aufbau. Es kommen zwei 6-Pin-Stromanschlüsse zum Einsatz, wonach das Board gemäß PCI-Express-Spezifikationen für eine theoretische Leistungsaufnahme von 225 Watt gerüstet ist. AMD nennt die Maximum Board Power einer HD 7870 mit 190 Watt, was bedeuten dürfte, dass dieser Wert die maximale Powertune-Limitierung darstellt.
Bei der Speicherstromversorgung kommt eine 1-Phasen-Wandlung zum Einsatz, bei der GPU-Stromversorgung eine 5-Phasenwandlung. Die Steuerung erfolgt über den typischen Chil-Controller, welcher so auch auf der Referenz zum Einsatz kommt.
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Während der Steuerchip von Chil maximal 85 °C heiß werden darf, dürfen die zum Einsatz kommenden Fairchild Driver Mosfets maximal 150 °C heiß werden. Letzteres stellt allerdings den Worst Case da – den schlechtesten Fall. Das Datenblatt des Chiphersteller nennt die typische, maximale Arbeitstemperatur mit 125 °C.
Der Speicher stammt abermals aus dem Hause Hynix und ist vom Chiphersteller bis 1250 MHz Takt freigegeben. Das lotet XFX in seinen Frequenzen auch vollständig aus und taktet den Speicher somit 50 MHz höher als AMDs Referenz.

Abschließend bleibt noch ein Blick auf den Kühler. Zwar kommt auch auf der XFX Radeon HD 7770 Black Edition ein solcher DD-Kühler mit Ghost Thermal Technik zum Einsatz, doch unterscheidet sich dieser Kühler natürlich von jenem der heute vorgestellten XFX HD 7870 Black Edition deutlich.
Durch die kupferne Bodenplatte führen hier insgesamt vier Heatpipes des typischen 6-mm-Standards, welche sich durch die Alu-Lamellen des Radiators schlängeln. Zusätzlich gibt es ein Trägerkonstrukt aus schwarzem Aluminium, welches XFX dazu nutzt, um die Speicherchips mit zu kühlen. Eine Kühlung der Bauteile der Spannungsversorgung erfolgt unterdessen nicht – erfolgte aber auch bei der AMD-Referenzkarte nicht.




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