ZOWIE AM im Test

Peripherie | 02.08.2012, 17:38 | Seite 3

Erster Eindruck und Inbetriebnahme



Wie auch schon bei der EC1 eVo ist der erste Eindruck der AM durchaus positiv. Wieder trifft man die Softtouch-Oberfläche an, welche ein sehr angenehmes Gefühl vermittelt und deswegen einen guten Eindruck hinterlässt. Auch darüber hinaus punktet die Maus durch eine gute Fertigung und kann an dieser Stelle begeistern.

Bild: ZOWIE AM im Test


Doch auch bei der AM wirkt es so, als hätte ZOWIE dann direkt das Sparen begonnen. Denn schon das USB-Kabel ist nicht ummantelt und erhöht damit die Gefahr eines Kabelbruchs, insbesondere wenn der Nager häufiger transportiert wird. Dabei fällt besonders negativ auf, dass bei der AM sowohl der Übergang vom Kabel zur Maus und vom Kabel zum Stecker ungeschützt ist. Auch das Mausrad wirkt irgendwie einfach und ist bei Bewegungen ungewöhnlich deutlich hörbar.

Die Inbetriebnahme ist gewohnt einfach und geht schnell von der Hand. Das USB-Kabel wird schlicht eingesteckt und der Windows-Treiber übernimmt die Dienste. Die Maus ist dann automatisch für Rechtshänder eingestellt und kann umgehend benutzt werden.

Doch wie stellt man die Maus für Linkshänder ein, wenn man keine Software hat? Die Antwort findet man auf der Rückseite der Packung, denn hier weist der Hersteller darauf hin, dass für den Linkshänder-Modus die linke und die mittlere Maustaste beim Einstecken der Maus gedrückt und gehalten werden müssen. Nach dem einstecken muss man noch einen Moment warten und schon ist die Maus für Linkshänder eingestellt. Wer wieder zurück will, muss die Maus wieder vom Computer trennen und die Prozedur wiederholen. Diesmal aber dann die rechte und die mittlere Maustaste drücken. Ein Umstellen über die Systemsteuerung in Windows ist nicht möglich, da sonst nicht die Seitentasten gewechselt werden.