ZOWIE EC1 eVo im Test

Peripherie | 30.07.2012, 22:09 | Seite 6

Fazit



Die ZOWIE EC1 eVo zeigt heute ein absolut kompromissloses Bild, welches letztlich nicht als schlecht bezeichnet werden kann. Allerdings ist unverkennbar, dass die Maus von einem Ego-Shooter-Spieler für Ego-Shooter-Spieler entwickelt wurde. Ein Umstand, mit den wir im Verlaufe des Testes immer wieder konfrontiert wurden.

Grundsätzlich, dass muss man an dieser Stelle ganz klar festhalten, ist die Maus als hochwertig zu bezeichnen. Die Verarbeitung ist sehr gut, die Silktouch-Oberfläche sehr angenehm und die Tasten übermitteln auch ein angenehmes Gefühl beim Drücken. Einzig die fehlende Ummantlung beim USB-Kabel, kann man unter Umständen als Manko in Sachen Verarbeitung anführen.

Bild: ZOWIE EC1 eVo im Test

Problematisch wird es jedoch, sobald der Anwender mehr will, als nur eine Maus für den Ego-Shooter. Diesbezüglich fehlen der EC1 eVo schlicht einige Features. Dabei sind es nicht nur die fehlenden Makros, denn nicht jeder der ein Rollenspiel spielt, braucht solche Funktionen. Es fehlt allgemein an der Möglichkeit für Feineinstellungen. Es wäre zumindest praktisch, wenn man die DPI-Stufen nach Bedarf einstellen könnte.

Doch was kostet der kompromissloser Nager für Ego-Shooter? Ein Blick in unsere Preissuchmaschine zeigt die ZOWIE EC1 eVo ab etwa 60 Euro, allerdings aktuell noch mit recht eingeschränkter Verfügbarkeit. Dennoch ist dies ein sehr stolzer Preis für eine Gaming-Maus, insbesondere wenn man die Fähigkeiten bedenkt. Wer wirklich Ego-Shooter ohne Kompromisse spielen will, der kann mit der EC1 eVo durchaus glücklich werden, doch für mehr reicht es letztlich einfach nicht.

[dk], 31. Juli 2012