Gewaltakt oder smarter Auftritt?

Thronfolge: AMD Radeon R9 290X präsentiert sich im Test

Grafikkarten | 24.10.2013, 06:00

Intro



Endlich zeigt AMD sein neues Spitzenmodell in Form der Radeon R9 290X und tritt damit in unmittelbare Konkurrenz zu NVIDIAs Top-Modellen wie GeForce GTX Titan oder GTX 780. Allerdings kommt AMD nun auch mit einer überarbeiteten Power-Tune-Technik um die Ecke und wie bei NVIDIAs Boost 2.0 findet sich plötzlich eine gewisse Temperaturabhängigkeit ein. Abgeschaut oder alles richtig gemacht? Unser Test klärt die Fragen.

Am 8. Oktober 2013 fiel bei AMD der Startschuss für die neuen Grafikkarten der R-Serie, doch zeigte man erst einmal wenig Überraschungen. Überarbeitete GPUs mit unterschiedlichen Taktraten und damit Leistungszielen wollten zu einem besseren Preis-/Leistungs-Verhältnis den Markt für sich erobern. Der offizielle Preis-Nachfolger einer Radeon HD 7870 wurde damit die Radeon R9 280X. Doch die Chips blieben die bekannten in 28 nm gefertigten Modelle. Heute betritt nun aber erstmals Hawaii (XT) die Bühne und greift mit einem neuen Chip nach der Krone.

Bild: Thronfolge: AMD Radeon R9 290X präsentiert sich im Test

Die Radeon R9 290X macht sich als Top-Modell auf, NVIDIA zu ärgern. Dabei will man nicht nur die Thronfolge antreten, sondern gleichzeitig auch die besseren Preise bieten. Zu Herzen nahm man sich ebenfalls die Thematik Leistungsaufnahme, welche nicht weiter explodieren sollte, ebenso wie auch die damit verbundene Lautstärke.

Somit hat AMD seine Power-Tune-Technik überarbeitet und präsentiert eine neue Umsetzung. Wenig überraschend: man hat wie NVIDIA nun die Temperaturstufe mit in den Waagschale geworfen und ebenso wenig überrascht hat uns dann das im Detail betrachtete Taktverhalten bei Erreichen der Temperatur. Unser heutiger Test wird also klären, was den Endkunden bei einer Radeon R9 290X erwarten wird – wie gut das Lautstärkeverhalten oder die Leistungsaufnahme ist, aber natürlich auch wie schnell diese Karten in der Praxis sein werden.



 

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