Passiv gekühlte Radeon-Grafikkarte

ASUS HD 7750 DirectCU Silent im Test

Grafikkarten | 27.01.2013, 15:34

Intro



Geht es um eine Grafikkarte für Spieler, welche sich passiv kühlen lässt, kommt aktuell praktisch nur eine AMD Radeon HD 7750 in Frage. Ein solches Modell schickte uns ASUS aktuell ins Labor. Die ASUS HD 7750 DirectCU Silent bietet sich damit natürlich insbesondere auch für Besitzer von HTPC-Gehäusen an, welche gerne auch mal ein 3D-Spiel am TV genießen wollen.

Gute Performance in 3D-Spielen bei gleichzeitig geräuschlosem Betrieb ist ein Spagat welchen die Grafikkartenhersteller bereits seit Jahren versuchen. Immer wieder huschte einmal eine relativ leistungsfähige Grafikkarte durch die Szene, welche mit aufwändiger, passiver Kühlung die Aufgabe meistern konnte – zumeist aber eben nur in Verbindung mit aktiver Gehäusebelüftung.

Mit der Vorstellung der AMD Radeon HD 7750 präsentierte AMD nicht nur einen 3D-Pixelbeschleunier mit noch brauchbaren Leistungsdaten für den Spieler, sondern gleichzeitig ein Modell, welches sich unter maximaler Spielelast mit unter 50 Watt bei der Leistungsaufnahme zufrieden gab – so zumindest unsere Messungen.

Kurze Zeit später kündigten dann auch die ersten Boardpartner passive gekühlte Modelle mit dieser GPU an. Mit der Sapphire HD 7750 Ultimate durften wir bereits ein Beispiel hierfür präsentieren, heute gesellt sich ein weiterer Vertreter hinzu.

Bild: ASUS HD 7750 DirectCU Silent im Test

ASUS schickte uns die Radeon HD 7750 DirectCU Silent ins Haus, welche auf eine Kombination aus schwarzem Alu-Radiator und kupfernen Heatpipes des 8-mm-Standards setzt und vollständig ohne Lüfter auskommen möchte. Die beiden Heatpipe-Rohre sind zudem Bestandteil der Kühlerplatte, weshalb das ASUS-Produkt auch den Beinamen "DirectCU" trägt.

Damit bietet sich ein weiteres Produkt für Silent-Fans und HTPC-Besitzer an. In unserem heutigen Test wollen wir natürlich herausfinden, ob die ASUS HD 7750 DirectCU Silent auch hält, was sie auf dem Papier verspricht.