Cooler Master Centurion 6 im Test

Gehäuse & Kühlung | 31.01.2013, 15:00 | Seite 4

Design & Layout



Das Cooler Master Centurion 6 kommt schlicht daher. Man spielt nicht mit zu vielen Plastikteilen um dem Gehäuse einen Touch beim Auftritt zu geben, sondern versucht die Darbietung ruhig zu gestalten. Dafür arbeitet man auf der Front dann mit Mesh-Gittereinlagen und will darüber einen Eye-Catcher erreichen, doch an diesem Punkt driftet man eben gerne in subjektive Eindrücke ab.

Bild: Cooler Master Centurion 6 im Test
Bild: Cooler Master Centurion 6 im Test
Bild: Cooler Master Centurion 6 im Test


Der linke Seitenbereich des Gehäuses bietet Platz für zwei optionale 120-mm-Lüfter, bietet allerdings ohne Staubfilter. Die relativ offenen Maschen dort bieten einerseits Spielraum für eindringenden Staub, zum anderen auch für Luftverwirbelungen, da die portierte Luft der vorinstallierten Gehäuselüfter hier entweichen kann.

Der Blick auf die Rückseite zeigt schnell, dass man sich aktuellen Standards anpasst. Die Installationsöffnung für das Netzteil befindet sich am Boden, und zwei Schlauchdurchführungen wurden am oberen Ende der Rückseite platziert.

Der Midi-Tower hat auf seiner Front die typischen beiden USB-2.0-Anschlüsse. Jüngst hinzu gesellen sich beim Centurion 6 dann aber noch zwei USB-3.0-Ports in der Front. Anschlüsse für Mikrofon oder Kopfhörer gehören dort schon seit Jahren zum Standard und sind damit ebenfalls vorhanden.

Bild: Cooler Master Centurion 6 im Test
Bild: Cooler Master Centurion 6 im Test
Bild: Cooler Master Centurion 6 im Test


Am Boden finden wir zwei Lufteinlässe. Einer davon ist für den Netzteillüfter vorgesehen, welcher die Luft einsaugt und über die Rückseite gleich wieder abtransportieren soll. Damit ergibt sich kein Hitzestau im Innern des Netzteils und die zumeist geregelten Lüfter der Geräte, bleiben in aller Regel leise. Nur an diesem Punkt hat Cooler Master ein Staubschutzgitter installiert, welches allerdings sehr grobmaschig ist. Es ist schlicht in Halterungen eingelegt und kann durch seine Flexibilität entnommen und gereinigt werden.

Die Standfüße des Centurion 6 sind aus schlichtem Kunststoff gefertigt. Das ist ein günstiger Weg, allerdings hat man diese Füße nicht fix mit dem Gehäuse verschraubt, sondern geclipst, womit man Vibrationen etwas entgegenwirken kann. Gummierungen wurden allerdings eingespart.

Im Deckel gibt es ebenfalls Platz für zwei weitere optionale Lüfter. Zu bemängeln – das gilt aber für das Gros der Gehäuse am Markt – ist auch hier ein Fehlender Staubschutz. Immer mehr Öffnungen sind an den heutigen sogenannten Gamergehäusen platziert. Alle sollen sie der zusätzlichen Belüftung dienen und in aller Regel fehlen die vormontierten Lüfter. Statt dessen eignen sich sich durchaus zu typischen Stellen an welchen Schmutz ins Gehäuse eintreten kann und zudem neigen diese untypischen Öffnungen immer dazu, einen regulären ATX-Luftstrom zu stören.