Cooler Master Centurion 6 im Test

Gehäuse & Kühlung | 31.01.2013, 15:00 | Seite 7

Kompatibilität und Praxiseinsatz


CPU-Kühler


Bild: Cooler Master Centurion 6 im Test
Bild: Cooler Master Centurion 6 im Test


Bei der Vielfalt der unterschiedlichen Prozessor-Sockel am Markt, aber auch der vielen unterschiedlichen Mainboardhersteller, können spätere Aufrüstaktionen mit zu verschraubenden Kühlern eine wahre Herausforderung sein. Um zu vermeiden, dass ein kompletter Mainboardausbau erforderlich wird, besitzen die meisten Gehäuse seit Jahren schon Montageöffnungen auf der Rückseite. Oftmals sind diese (aus Kostengründen) relativ klein gehalten und stimmen daher manches Mal nicht mit der Montageposition des Sockels überein.

Cooler Master können wir an der Stelle Lob aussprechen. Die Montageöffnung ist sehr groß gehalten und dürfte daher in fast allen Fällen auch einen Kühlerwechsel erlauben. Bei der Bauhöhe gibt es allerdings Einschränkungen. So darf die maximale Kühlerhöhe 162 mm nicht überschreiten, da ansonsten der Gehäusedeckel nicht mehr verschlossen werden kann. Typische leistungsfähige Kühler sollten somit eingesetzt werden können, High-End-Modelle, welche diese Höhe aber überschreiten, müssen gemieden werden.

Wie unser Bild zeigt, stellt der Scythe Mugen 3* mit seinen 158 mm Bauhöhe fast schon die Grenze dar. Berührungen mit dem Gehäusedeckel sollte man definitiv vermeiden, da dies sonst zu Vibrationen führen könnte.

Grafikkarten


Bild: Cooler Master Centurion 6 im Test
Bild: Cooler Master Centurion 6 im Test


Einschränkungen gibt es ebenfalls bei der Länge von Grafikkarten. Bei verbautem Festplattenkäfig dürfen diese nicht länger als 295 mm sein. Eine High-End-Karte wie die Radeon HD 7970* oder GeForce GTX 680* können damit verbaut werden. Eine überlange Grafikkarte à la Radeon HD 6990 passt hingegen nicht, es sei denn, man verzichtet auf den oberen Festplattenkäfig.