Cooler Master Centurion 6 im Test

Gehäuse & Kühlung | 31.01.2013, 15:00 | Seite 8

Temperaturverhalten



Das Temperaturverhalten eines Gehäuses, in Verbindung mit seinen vormontierten Lüftern, beobachten wir anhand einer Gigabyte Radeon HD 5770 Silent Cell. Das Kühlkonzept der passiv gekühlten Grafikkarte funktioniert ohne Gehäuselüfter unter Last nicht und sieht zumindest einen typischen ATX-Luftfluss mittels eines Front-Lüfters und eines Netzteillüfters im Deckel des Gehäuse vor.

Unser Referenzgehäuse, ein Corsair Obsidian 800D, ist hierbei auf absolut Silent getrimmt. Die Lüfter wurden entsprechend vorausgewählt und allesamt an einer Lüftersetuerung auf niedrigster Drehzahl betrieben. Dort lag die Grafikkarte im Idle-Betrieb bei 34 °C und unter Last bei 77 °C.

Im Falle des heutigen Testkandidaten erblickten wir Idle-Temperaturen von 38 °C und unter Last stellte sich nach etwas mehr als 30 Minuten eine Temperatur von 88 °C ein. Dieser Wert veränderte sich auch nach längerer Laufzeit nicht mehr, womit der Test für uns als bestanden gilt. Das Lüftungskonzept des Centurion 6 ist dabei als vernünftiger Durchschnitt zu bezeichnen.

Geräuschkulisse



Frontseite
Rückseite
Oberseite
CM Centurion 6
20,6
22,1
17,5
dB(A)


Mit bis zu 22 dB(A) ist das Centurion 6 kein wirklicher Leisetreter – das sind jedoch auch nicht die Ambitionen. Im Vergleich zu vielen bislang gesehenen vormontierten Lüftermodellen sind die beiden Ventilatoren bei der Geräuschemission dennoch als brauchbar zu erweisen. Nicht selten trifft man hier auf wahre Radaubrüder. Die wahrzunehmende Geräuschkulisse geht noch als angenehm durch.

Silentfans kommen aber nicht umhin das Lüftungskonzept mittels anderer Lüfter oder separater Lüftungssteuerung zu optimieren.