Flach, Outdoor oder Designerstück?

Externe USB-3.0-Festplatten von ADATA und Extrememory im Test

Storage & Speicher | 21.01.2013, 21:10

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Als mobiles Datentransportmittel sind USB-Sticks meist erste Wahl, doch haben sie den Nachteil, dass meist nur begrenzte Kapazität zur Verfügung steht oder aber horrende Preise für große Kapazitäten gezahlt werden müssen. An diesem Punkt bieten sich externe Festplattenlaufwerke mit 2,5-Zoll-Formfaktor und USB-3.0-Anschlüssen als Alternative an. In unserem Artikel möchten drei sehr unterschiedliche Vertreter dieses Sektors untersuchen.

Erst Ende letzten Jahres hatten wir uns ausführlich USB-Sticks mit dem blau codierten Anschlussstecker gewidmet und in zwei Roundups (hier und hier) die schnellsten Modelle für die USB-3.0-Schnittstelle präsentiert.

Zwar sind USB-Sticks durch ihre Größe angenehme Begleiter für den Datentransport, doch ist auch klar, dass typische Sticks mit 32 oder 64 GByte Kapazität nicht alle Wünsche der Anwender decken können. Wer deutlich größere Mengen an Daten transportieren möchte, der ist bei USB-Sticks durch beschränkte Kapazitäten und die Preisgestaltung fehl am Platz.

An diesem Punkt bieten sich externe Festplatten in 2,5-Zoll-Gehäusen und mit USB-Anschluss eben am nächsten an. Mittels USB-3.0-Standard versprechen auch diese hohe Transferleistungen und in vielen Fällen kann man sich auch eine separate Stromversorgung ersparen.

Bild: Externe USB-3.0-Festplatten von ADATA und Extrememory im Test

Wir stellen heute drei Kandidaten vor, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. ADATAs DashDrive Elite HE720 will dabei mit den Maßen, geringer Bauhöhe und Optik glänzen. Ebenfalls von ADATA möchte das DashDrive Durable HD710 durch Dinge wie Stoßfestigkeit oder Wasserdichtheit überzeugen – ein Produkt für Outdoor-Enthusiasten. Der Dritte im Bunde stammt aus dem Hause Extrememory und hört auf den kryptischen Namen EXMEU3HD1TBDBT – im Handel auch Portable HDD 3.0 designed by brinell bekannt – und stellt ein Designerstück dar, welches vorrangig also durch Optik überzeugen möchte.

Unser Test nimmt die drei Kandidaten unter die Lupe und natürlich werden wir dabei auch ein Blick auf die Performance werfen. Doch gerade diese ist teils nur schwer zu beurteilen, da nicht immer die gleichen internen Festplatten zum Einsatz kommen. ADATA bestätigte uns diese Vermutung auf Anfrage auch. Je nach Verfügbarkeit setze man auf Festplatten der Hersteller Seagate, Toshiba oder Western Digital. Das wiederum hat natürlich zu Folge, dass die Messungen lediglich einen Status Quo bezogen auf das vorliegende Muster zum Testzeitpunkt darstellen.