Die nächste Core-Generation:

Haswell: Intels neue Core i7-4770 und i5-4670 Prozessoren im Test

Prozessoren | 01.06.2013, 16:00

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Am 4. Juni 2013 wird Intel offiziell seine Haswell-Prozessoren vorstellen. Ab heute ist es der Presse erlaubt über die kommenden 4-Kern-Prozessoren zu berichten. Von diesen haben wir sogleich vier zu bieten, nämlich den Core i7-4770K und -4770, sowie den Core i5-4670K und -4670. Wie sich Intels jüngste CPU-Generation im Vergleich zu den Vorgängern schlägt und was es an Neuigkeiten gibt, klärt unser Test.

Alle Jahre wieder schickt Intel eine neue Prozessor-Generation ins Rennen, die neben eine höheren Performance auch mit einer besseren Energieeffizienz punkten soll. Seit einigen Jahren setzt der Hersteller dabei kaum noch auf steigende Taktfrequenzen. Viel mehr nutzt Intel die Spielräume, die sich durch Fertigungsfortschritte ergeben zur fortschreitenden Integration diverser Komponenten in den Prozessor. So finden sich heute bereits der Speicherkontroller, PCI-Express-Leitungen und Grafikeinheiten neben den Prozessorkernen im Prozessor-Die. Den letzten Schritt, nämlich jenen der Integration der Grafikeinheit, machte Intel dabei vor rund 2,5 Jahren bei der Einführung der "Sandy Bridge"-Generation.

Mit dem heutigen Tag betritt nun die Haswell-Generation als Core-iX-4000-Serie die Arena, und auch hier setzt Intel die Marschroute der weiterschreitenden Integration fort. Haswell ist der erste Prozessor der mit integrierten Spannungswandlern ausgestattet ist und somit der nächste Schritt hin zu einem vollständigen System-on-Chip (SoC) und einer besseren Energieeffizienz.

Bild: Haswell: Intels neue Core i7-4770 und i5-4670 Prozessoren im Test

Doch Intel hat bei Haswell nicht nur die bereits bekannte 22-nm-Technologie zur Integration der Spannungswandler genutzt. Weiterhin besitzen die Haswell-Kerne eine überarbeitete Mikro-Architektur. Haswell ist also im Intel-Sprech ein Tock, im Tick-Tock-Rythmus. Besonderes Augenmerk hat Intel dabei auf die Ausführungseinheiten gelegt. So gibt es nun mehr Einheiten und deren Fähigkeiten wurden auch noch deutlich aufgebohrt. Weiterhin hat Intel mit Haswell auch die integrierte Grafikeinheit überarbeitet und will damit den Rückstand auf AMD in diesem Segment weiter verkürzen.

Allerdings bedarf es für Haswell aufgrund der zahlreichen Änderungen einen neuen Sockel, sowie neue Chipsätze, und damit eine weitreichende Systemanpassung beim Umstieg. Ob sich dieser lohnt wollen wir in diesem Artikel untersuchen. Wie üblich präsentieren wir dazu einen ausführlichen Technik-Überblick gepaart mit einem umfangreichen Benchmarkprogramm, für welches wir aus dem Handel stammende Core i5 4670, Core i5 4670K, Core i7 4770 und Core i7 4770K herangezogen haben.

 

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