NVIDIA GeForce GTX 760 im Test

Grafikkarten | 25.06.2013, 15:00 | Seite 18

Leistungsaufnahme: Blu-ray-Wiedergabe – Multi-Monitor-Betrieb


Blu-ray-Wiedergabe

Für diese Messungen nutzen wir die Blu-ray "Stirb langsam 4.0" von Twentieth Century Fox Home Entertainment. Die Blu-ray nutzt den H.264-Codec, auch bekannt unter der Bezeichnung MPEG4-AVC, der mittlerweile bei den meisten Filmen Verwendung findet. Als Software kommt PowerDVD aus dem Hause Cyberlink zum Einsatz, für Versions-Details sei auf die Testumgebung des Artikels verwiesen.

Leistungsaufnahme – Grafikkarte
Blu-ray Wiedergabe
AMD Radeon HD 7970
72,76
ASUS Matrix HD 7970 Platinum
64,12
MSI R7970 Lightning
60,23
AMD Radeon HD 7970 GHz Edition
53,01
Gigabyte HD 7950 OC Windforce 3
51,18
NVIDIA GeForce GTX 690
38,99
EVGA GeForce GTX 680 Classified
28,99
Palit GeForce GTX 670
23,64
NVIDIA GeForce GTX Titan
22,48
EVGA GeForce GTX 680
21,60
Zotac GeForce GTX 680
21,10
NVIDIA GeForce GTX 780
20,54
MSI N680 GTX OC TwinFrozr III
20,28
NVIDIA GeForce GTX 770
[1084 MHz]
18,64
Sparkle Calibre X680 Captain
16,77
NVIDIA GeForce GTX 760
[1033 MHz]
15,36
Watt


Die Spitzenplätze in dieser 3D-Leistungsklasse werden fast durchweg von aktuellen NVIDIA-Produkten gesetzt. Dies ist darauf zurück zu führen, dass NVIDIA die Taktraten und Spannungen bei der Wiedergabe auf Idle-Niveau absenkt, wohingegen die AMD-Modelle mit einer speziellen Power-Stufe arbeiten.

Und so erklärt sich dann auch recht schnell die vorstehende Tabelle. An dieser Stelle kann der heutige Testkandidat in Form der GeForce GTX 760 also abermals punkten.

Multi-Monitor-Betrieb

Während die GPU-Hersteller inzwischen sehr genau darauf achten, die Leistungsaufnahme im Idle-Betrieb möglichst weit zu senken, bleibt der Betrieb von mehreren Bildschirmen bei diesen Optimierungen jedoch oft außen vor. Laut den Herstellern können gerade die Taktabsenkungen beim Speicher zu Bildflackern führen, weshalb gerne auf eine Absenkung dort verzichtet wird und eine separate Power-Stufe mit unterschiedlichen Spannungen und Taktraten zum Tragen kommt.

Mit NVIDIAs GTX-600-Familie durften wir zumindest eine kleinere Änderung feststellen. Solange lediglich zwei Monitore (auch mit unterschiedlichen Auflösungen) betrieben werden, arbeitet die Karte mit der Idle-Power-Stufe und erst beim Einsatz von drei Monitoren schaltet man in eine Multi-Monitor-Power-Stufe. Mit drei Monitoren verhält sich die Leistungsaufnahme bei NVIDIA dann sehr ähnlich zu jener der AMD-Modelle.

Leistungsaufnahme Grafikkarte Multi-Monitor-Betrieb
Idle (2 Geräte)
MSI R7970 Lightning
70,94
ASUS Matrix HD 7970 Platinum
60,64
AMD Radeon HD 7970 GHz Edition
49,10
AMD Radeon HD 7970
48,84
Gigabyte HD 7950 OC Windforce 3
45,54
Sapphire HD 7790 Dual-X OC
24,87
MSI R7790 OC-Edition
22,44
EVGA GeForce GTX 680
21,60
Zotac GeForce GTX 680
21,10
Sparkle Calibre X680 Captain
16,77
NVIDIA GeForce GTX 780
14,69
NVIDIA GeForce GTX Titan
14,62
NVIDIA GeForce GTX 770
[1084 MHz]
12,23
NVIDIA GeForce GTX 760
[1033 MHz]
12,05
MSI GTX 650 Ti Boost TwinFrozr OC
11,85
NVIDIA GeForce GTX 650 Ti Boost
10,15
Watt


Leistungsaufnahme Grafikkarte Multi-Monitor-Betrieb
Idle (3 Geräte)
ASUS Matrix HD 7970 Platinum
61,84
NVIDIA GeForce GTX Titan
54,63
NVIDIA GeForce GTX 780
51,85
Zotac GeForce GTX 680
47,30
EVGA GeForce GTX 680
46,70
NVIDIA GeForce GTX 770
[1084 MHz]
43,52
Sparkle Calibre X680 Captain
41,25
NVIDIA GeForce GTX 760
[1033 MHz]
39,97
MSI GTX 650 Ti Boost TwinFrozr OC
34,19
NVIDIA GeForce GTX 650 Ti Boost
32,13
Sapphire HD 7790 Dual-X OC
26,17
MSI R7790 OC-Edition
22,73
Watt


Während sich beim Anschluss eines dritten Geräts bei AMD-Modellen die Leistungsaufnahme nur unwesentlich verändert, steigt diese bei den NVIDIA-Vertretern deutlicher an. Das ist darauf zurück zu führen, dass NVIDIA nun mit einer anderen Power-Stufe arbeitet und dabei die Taktraten und Spannungen anheben muss.

Unser Testkandidat zeigt sich in beiden Vergleichen mit guten Werten, verdreifacht allerdings die Leistungsaufnahme beim Betrieb mit 3 Geräten.