Bulliges Midi-Tower-Gehäuse:

NZXT Phantom 630 im Test

Gehäuse & Kühlung | 02.07.2013, 12:49

Intro



Bei seiner Vorstellung vor drei Jahren sorgte das NZXT Phantom-Gehäuse durchaus für Aufsehen und entwickelt sich zum Verkaufsschlager, trotz des hohen Preises. Nun liefert der Hersteller drei Jahre später den offiziellen Nachfolger in Form des Phantom 630 nach und natürlich waren wir sehr gespannt auf die Neuauflage, denn schließlich hatten wir 2010 einige Kritik zu üben. Unser heutiger Test schafft Klarheit zum NZXT Phantom 630-Gehäuse.

Mit einem ungewöhnlichen Design und einer Vielfalt im Bereich der Farben präsentierte 2010 NZXT sein Phantom-Computergehäuse. Das Gehäuse entwickelte sich zum Verkaufsschlager, trotz mancher Kritikpunkte.

In unserem Test stellten wir diverse Mängel in der qualitativen Verarbeitung fest, welche einem solch teuren Modell nicht zu Gesicht stehen und dort prinzipiell nicht hingehören. Nun legt NZXT nach. Das Gehäuse Phantom 630 ist der offizielle Nachfolger im Midi-Tower-Segment und will unter Beweis stellen, dass es doch besser geht.

Bild: NZXT Phantom 630 im Test

Das wollten wir uns selbstverständlich nicht entgehen lassen und orderten einen solchen Midi-Tower, welcher von seinen Maßen und Optionen her fast schon ins Big-Tower-Segment gehört. Der schwere und bullige Brocken hat eine Menge Features auf der Haben-Seite gelistet, inklusive einer Menge Lüfter und integrierter Lüftersteuerung. Und auch darüber hinaus findet sich praktisch alles, was ein modernes Gehäuse 2013 bieten soll. Muss es wohl auch, denn abermals sprechen wir von einem hohen Preispunkt: knapp 190 Euro werden für ein solches Produkt veranschlagt, und das, obgleich man lediglich mit Kunststoff und üblichen Blechen arbeitet.

Die Frage: Plastik-Bomber oder qualitativ hochwertiges Gamer-Gehäuse klären unsere folgenden Seiten.