Neue Rattenfänger im Markt:

Radeon HD 7730 und GeForce GT 640 mit DDR3- und GDDR5-Speicher im Test

Grafikkarten | 08.09.2013, 19:20
AMD hat mit der Radeon HD 7730 eine neue Einsteigergrafikkarte in den Markt entlassen und kürzlich hat NVIDIA seine GeForce GT 640 mit GDDR5-Speicher, ebenfalls für dieses Preissegment vorgestellt. Wir haben dies zum Anlass genommen und uns Grafikkarten von Gigabyte und Sapphire mit GDDR5- und DDR3-Speicher aus der Nähe angesehen. Unser Test klärt, wo genau die neuen Modelle einzustufen sind und auf was man achten sollte.

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Vor etwa einem Jahr hatte NVIDIA seine GeForce GT 640 mit DDR3-Speicher erstmals vorgestellt. Man erwartete bald ein weiteres Modell mit dem schnelleren GDDR5-Speicher, welches die schlechte Spieleleistung dieser Grafikkarten ausgleichen sollte. Doch es sollten fast 12 Monate vergehen, bis NVIDIA tatsächlich eine GT 640 mit GDDR5-Speicher vorstellte.

AMDs Antwort auf die GT 640 mit DDR3-Speicher lautete seinerzeit Radeon HD 7750 mit DDR3-Speicher, doch wie die GT 640 enttäuschte auch AMDs Antwort, was die Spieleleistung betraf. Nun schickt AMD die Radeon HD 7730 offiziell ins Rennen und auch diese gibt es mit zwei Speichervarianten.

Bild: Radeon HD 7730 und GeForce GT 640 mit DDR3- und GDDR5-Speicher im Test

So finden sich in den Regalen zum einen Modelle mit 1 GByte GDDR5-Speicher und zum anderen mit 2 GByte DDR3-Speicher. Doch der versierte Leser kann sich bereits denken, dass die 2-GByte-Variante hier nicht unbedingt Vorteile haben dürfte, sondern nur als Marketinginstrument verwendet wird.

Im heutigen Test werden wir uns die Gigabyte GeForce GT 640 mit 1 GByte GDDR5 Speicher ansehen, sowie Sapphires Radeon HD 7730 mit 1 GByte GDDR5- und 2 GByte DDR3-Speicher. Dabei wird unser Augenmerk natürlich auf der Performance liegen, jedoch genauso auf den wichtigen Segmenten der Leistungsaufnahme und Lautstärke, welche wesentliche Kaufkriterien darstellen. NVIDIA hat mit seiner GT 640 GDDR5 zudem noch eine dicke Überraschung an Board – dazu dann aber gleich mehr.