Lara Croft Reloaded

Tomb Raider im Test

Sonstige Reviews | 29.04.2013, 20:33

Intro



Square Enix hat vor kurzem Tomb Raider auf den Markt gebracht, welches einen Neuanfang der bisherigen Spiele-Serie darstellt. Von einer Neuauflage muss man hier auf jeden Fall sprechen: wenig ist noch von dem alten Jump-and-Run-Flair zu erkennen, vielmehr wurde "Tomb Raider" zu einem Third-Peson-Shooter mit reichlich Gewaltdarstellung umfunktioniert. Was uns bei diesem Titel genau erwartet, klärt unser heutiger Test.

Im Jahr 1996 erschien der erste Teil der Tomb-Raider-Serie und sorgte für Furore. Ein weiblicher Indiana Jones mit Namen Lara Croft, adligen Blutes und Archäologin von Beruf, wirbelt die Spielszene der Action-Adventures auf. Die noch sehr pixelige Hauptdarstellerin schießt sich mit diesem und den folgenden Teilen in die Herzen der Fans. Jump and Run, kombiniert mit Rätselaufgaben und einer Portion Action ist das Geheimrezept der Macher. Doch irgendwann war der Bogen der jährlichen Neuauflagen bei den Käufern schlicht überspannt. Nach einem gelungenen Neustart 2006 mit Tomb Raider: Legend, stellte sich nach nur drei Titeln wieder ein abflachendes Interesse ein.

Bild: Tomb Raider im Test

Ein kompletter Reload soll es nun richten. Square Enix beauftragte damit Crystal Dynamics und Eidos Montreal diesen Erfolg in Geschichte wie auch Bits und Bytes umzusetzen. Realistischer sollte es werden, eine offene Spielwelt versprach man den Fans und die Erzählung des Werdegang der jungen Lara Croft zur knallharten Archäologin.

Den Aufdruck "USK 18" findet man auf der Packung von Tomb Raider 2013. Für Fans der alten Tomb-Raider-Spiele stellt sich die Frage: Hat das wirklich noch etwas mit "Tomb Raider" zu tun? Und das zurecht, denn bislang gab es keinen Tomb Raider Titel der die Altersgrenze USK 16 überschritten hat.

Unser Test will diese Fragen beantworten und zeigen, was sich hinter dem neuen kompletten Neustart von Tomb Raider verbirgt.