Neue Strukturbreite, neues Glück?

AMD Kaveri APUs im Test

Prozessoren | 17.03.2014, 12:27

Intro



Mit Kaveri stellt AMD die neuen APUs gleich zu Beginn des Jahres 2014 vor. Getreu dem Motto "Im nächsten Jahr wird alles besser", setzt AMD auf eine kleinere Fertigungstechnik und verspricht darüber hinaus auch einige Verbesserungen. Im Visier hat man stets die Konkurrenz aus dem Hause Intel. Wo die Stärken und Schwächen der neuen AMD-7000er-APUs liegen und welche Verbesserungen sich im Vergleich zum Vorgänger Richland zeigen, das zeigt unser Test.

AMD betritt erneut die Bühne der Prozessoren und hat die jüngste Generation der APUs im Gepäck. Kaveri ist der Codename, unter welchem die neuen Modelle der A4- bis A10-Serie von 7300 bis aktuell 7850K vorgestellt wurden. Der Chip-Hersteller verspricht viele Verbesserungen, welche den Alltag und die Wahl hin zur AMD-Lösung erleichtern sollen.

Klingt gut, doch was heißt das im Detail? Das Steckenpferd ist und bleibt die integrierte Grafikeinheit, denn hier hat AMD die Nase vorne und nutzt dabei die Erfahrungen aus dem Segment der diskreten Grafikkarten geschickt aus, um diese mit einem Prozessor zu kombinieren. So setzt man mit Kaveri auf eine iGPU der Radeon-R7-Basis und damit anscheinend auf die neueste Technik. Dies verspricht im grafischen Bereich einen gewissen Leistungsschub.

Bild: AMD Kaveri APUs im Test

Ein zweiter wichtiger Punkt, welchen AMD auch schon im Vorfeld gerne kommuniziert hat, ist Heterogeneous System Architecture (HSA) und damit die Gleichstellung von CPU und GPU. Damit erhofft sich AMD eine Reduzierung der Schreibvorgänge innerhalb des Chips, was wiederum zu einem Leistungszuwachs führen soll.

Die Theorie klingt gut und könnte bedeuten, dass AMD einen wichtigen Schritt nach vorne macht. Doch wie sieht es in der Praxis aus? Dies werden die nachfolgenden Seiten zeigen.