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Unvernunft im Quadrat: AMD Radeon R9 295X2 im Test

Grafikkarten | 22.05.2014, 20:23
Heute geht es nicht um Spezifikationen, heute geht es nur um Ansehen und das Prestige, Erster am Markt zu sein. Nicht anders darf man den Auftritt von AMD mit der Vorstellung der Radeon R9 295X2 verstehen. Was ist schon Full-HD-Auflösung? Ein Nichts für diese neue Grafikkarte. 4K-Auflösung – das neue Schlagwort der Szene – muss her. Wir haben der R9 295X2 unter die Haube gesehen – in aller Ruhe!

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Wer gerne lange Balken in Diagrammen betrachtet, der ist hier heute richtig. Wer sich um die Leistungsaufnahme eines Computerproduktes nicht schert, ist ebenfalls herzlich eingeladen. Wer keine flüsterleise Grafikkarte sucht, auch der sollte die folgenden Zeilen lesen. Insbesondere dann, wenn er noch das passende Kleingeld parat hat, denn wir reden von einer Investition von rund 1.500 US-Dollar.

AMDs neues Flaggschiff hört auf den Namen Radeon R9 295X2 und verspricht Unvernunft im Quadrat, dafür aber auch die beste Performance, welche man für Geld kaufen kann. Allerdings hat AMD sich dieses Mal ins Zeug gelegt, um schneller den Markt zu bedienen als der Mitbewerber NVIDIA.

Bild: Unvernunft im Quadrat: AMD Radeon R9 295X2 im Test

Die Vorstellung der neuen Königsklasse im Single-GPU-Segment bei AMD hatte bereits einige Fragen bezüglich Temperaturverhalten und Kühlleistung aufgeworfen, und die Leistungsaufnahme konnte bei der Referenzdarbietung von AMD ebenfalls Stirnrunzeln erzeugen. Jetzt legt AMD noch einmal nach und präsentiert eine doppelte Ladung in Form der Radeon R9 295X2.

Hier haben wir es mit einer Grafikkarte mit zwei R9-290X-GPUs zu tun, die ebenfalls gekühlt werden wollen, die ebenfalls mit Leistungshunger an den Start gehen. All diese Knackpunkte geht AMD erst einmal mit einem bislang ungewöhnlichen Weg an, denn man präsentiert dieses neue Produkt mit einem Hybridkühler. Wir sehen also erstmals offiziell im Markt die Mixtur aus schlichter Luftkühlung, kombiniert mit einer Wasserkühlung.

AMD hat sich also seine Gedanken vor diesem Schritt gemacht. Ob man die Hausaufgaben ebenfalls gut gelöst hat, das verraten die folgenden Kapitel im Detail.