Hawaii-GPU durch TwinFrozr-Kühler im Griff?

MSI Radeon R9 290X Gaming im Test

Grafikkarten | 01.07.2014, 12:51

Intro



AMDs derzeit schnellste GPU hat leider auch den Nachteil enormer Hitzeentwicklung. MSI lässt auf den R9-290X-Chip seine TwinFrozr-Kühlung los und schickt die Radeon R9 290X Gaming mit leicht erhöhten Taktraten ins Rennen. Unser Test klärt die Stärken und Schwächen des jungen MSI-Sprosses.

Ende Oktober 2014 präsentierte AMD seine Hawaii-GPU in Form der Radeon R9 290X und schickte die schnellste Single-GPU-Lösung ins 3D-Spiele-Segment. Über Wochen und Monate wurden dadurch hitzige Diskussionen im Web entfacht, denn AMD nahm nicht nur eine recht hohe Leistungsaufnahme in Kauf, sondern eben mit 95 °C maximaler GPU-Temperatur eine sehr hohe Durchschnittstemperatur für einen Grafikkartenchip. Die damit einhergehende Geräuschkulisse des Referenzlüfters bei der Kühlung tat ihr Übriges, und zwischen Lob und Gespött durfte der Hersteller alle Facetten des Feedbacks verzeichnen.

Erste Lichtblicke setzten alternative Kühllösungen, inklusive ihrer Vor- und Nachteile. Durchaus glänzen konnte dann aber auch die Vorstellung der Sapphire Radeon R9 290X Tri-X OC, welche unter Beweis stellte, dass es mit der richtigen Kühlung durchaus möglich ist, diese neue AMD-GPU hinreichend zu kühlen.

Bild: MSI Radeon R9 290X Gaming im Test

Inzwischen haben einige Board-Partner von AMD nachgezogen und Variationen der R9 290X mit unterschiedlichen Kühlkonzepten vorgelegt. Ein neuer Spross am Markt kommt aus dem Hause MSI und hört auf den Namen Radeon R9 290X Gaming 4G.

Dabei gruppiert MSI diese Grafikkarte in ihre hauseigene Gaming-Serie ein, was einen TwinFrozr-Kühler voraussetzt, allerdings hat MSI die Taktraten der GPU auch leicht auf maximal 1.030 MHz hochgezogen. Das Ganze in eine optisch schicke Verpackung gepresst, ergibt den heutigen Testkandidaten, welchem wir auf den folgenden Seiten unter die Haube blicken werden und dabei Stärken und Schwächen des Produktes klären.