Die Maxwell-Architektur ist da:

NVIDIA GeForce GTX 750 Ti im Test

Grafikkarten | 18.02.2014, 15:00

Intro



Eine Grafikkarte im Preisbereich um 100 Euro mit der Leistung einer GTX 480 und einer Leistungsaufnahme von lediglich 60 Watt? Laut NVIDIA geht das und wird heute in Form der brandneuen GeForce GTX 750 Ti in den Markt entlassen. Eine weitere Besonderheit ist der Umstand, dass es sich bei dieser GPU bereits um NVIDIAs neue Maxwell-Architektur handelt, welche 2014 erstmals das Licht der Welt erblickt.

Sicherlich stand auf NVIDIAs Plan für das Jahr 2014, dass man die neue Grafikkarten-Architektur Maxwell mit einer geschrumpften Fertigungstechnik zeigen wird. Das Jahr 2014 hat eben erst begonnen, und mit dem heutigen Tag ist Maxwell da, allerdings noch immer in 28-nm-Fertigungstechnik.

Die Gründe dafür hat NVIDIA nicht näher erläutert – muss man aber auch nicht, denn die kleinere Technik beim Auftragshersteller TSMC steckt mehr oder minder noch in den Kinderschuhen. Einen kleinen Chip – in diesem Fall den GM107 – in der alten Herstellungstechnik aufzulegen, ist ein gangbarer, wenngleich ungewohnter Weg. Dennoch verspricht NVIDIA mit der Einführung der GeForce GTX 750 Ti einiges.

Bild: NVIDIA GeForce GTX 750 Ti im Test

Vorrangig orientiert man sich an der Leistung und der damit einhergehenden Leistungsaufnahme, und so zielt man den Vergleich zur GeForce GTX 480 an, dem ehemaligen Flaggschiff des Herstellers. Mit gleicher Performance, aber mit lediglich 60 Watt Leistungsaufnahme will man zeigen, was ein günstiges Produkt im Preissegment um 100 Euro leisten kann.

Das hört sich erst einmal gut an, doch darf man sich nicht täuschen lassen, denn immerhin wurde die GeForce GTX 480 bereits vor rund vier Jahren vorgestellt, und damit liegen zwischenzeitlich drei Generationen an Weiterentwicklungen dazwischen. Spannend bleibt es dennoch!

Die Fragen, die sich aufdrängen, liegen klar auf der Hand. Weniger, ob Marketing-Versprechen gehalten werden, sondern vielmehr, was Maxwell in der Praxis tatsächlich an Vorteilen mit sich bringen wird. Die technischen Daten scheinen einen interessanten Chip zu versprechen, und was dieser zu leisten imstande ist, klärt unser Artikel.