Teuerste Single-GPU-Grafikkarte für Spieler

Hochadel: NVIDIA GeForce GTX Titan Black im Test

Grafikkarten | 10.06.2014, 18:54

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Ende Februar 2014 hat NVIDIA offiziell die GTX Titan Black als schnellste Single-GPU-Spieler-Grafikkarte vorgestellt. Testmuster stellte NVIDIA der Presse nicht zur Verfügung, und auch die Partner sind verschlossen. Nun verirrte sich doch ein einsames Testmuster in unser Labor und wir können aus erster Hand klären, was sich hinter dem teuren Produkt versteckt.

Als Antwort auf AMDs Radeon R9 290X, die bei ihrer Vorstellung in Augenhöhe zur GeForce GTX Titan agierte, allerdings deutlich günstiger war, schickte NVIDIA die GeForce GTX 780 Ti ins Rennen und ließ die GTX Titan auslaufen. Nur drei, statt sechs Gigabyte Arbeitsspeicher und weniger Rechengenauigkeit bei GPU-Computing, dafür volle Shader-Einheiten und das Ganze zum deutlich günstigeren Preis als die Titan. Das waren die Unterschiede.

Nun schickte der Hersteller erneut ein Produkt mit Namen Titan ins Hochpreissegment. Die neue Grafikkarte hört auf den Namen GTX Titan Black und hat als Plus wiederum die Merkmale, welche auch die reguläre Titan besaß. Zusätzlich hat man der Black noch einen etwas höheren GPU-Takt verpasst.

Bild: Hochadel: NVIDIA GeForce GTX Titan Black im Test

Die Markteinführung Ende Februar 2014 erfolgte eher still. NVIDIA gab keinerlei Muster an die Presse, und auch die Board-Partner hielten sich bedeckt. Ob es unerwünscht war oder die Partner schlicht keine eigenen Investitionen in Werbung für eine Referenzgrafikkarte von NVIDIA leisten wollten, das bleibt dahingestellt. Die Titan-Black-Grafikkarten sind – wie auch schon die GTX Titan – strengen Restriktionen unterzogen. Von ASUS bis Zotac findet man lediglich das Referenzdesign, ohne Variationen oder gar Aufkleber mit dem Brand des Board-Partners.

Ein Muster verirrte sich nun doch in unser Testlabor, mit der Bitte, pfleglich damit umzugehen und auch die Herkunft nicht preiszugeben. Wir waren gespannt, was sich hinter NVIDIAs neuem Hochadel tatsächlich verbirgt, und klären die Fragen auf den folgenden Seiten.