nCache als Heilmittel?

SanDisk Extreme II und Ultra Plus im Test

Storage & Speicher | 31.03.2014, 20:42

Intro


Bevor wir uns im nächsten Testbericht mit Neuvorstellungen beschäftigen, werfen wir heute noch einmal einen Blick auf bereits am Markt befindliche Produkte. Diesmal legen wir unser Augenmerk auf SSDs mit Marvell-Controller. Konkret handelt es sich dabei um die Modelle von SanDisk: Das Performance-Modell Extreme II und das Einsteigermodell Ultra Plus. Wir wollen sehen, wie sich die Marvell-Lösungen in unserem Parcours schlagen.

SanDisk ist beileibe keine unbekannte Größe in der Speicherbranche. Auch wenn sich das Unternehmen im Vergleich mit Samsung oder Intel deutlich stärker auf Produkte mit Flash-Speicher konzentriert, erzielt es mit seinen Lösungen immerhin über 6 Mrd. US-$ Umsatz im Jahr. War SanDisk vor einigen Jahren hierzulande in der öffentlichen Wahrnehmung noch eher "der mit den Digicam-Speicherkarten und USB-Sticks", sind mittlerweile dessen SSD-Produkte den meisten IT-Interessierten bekannt. Als OEM-Hersteller für Speicher von Tablets, Notebooks und andere integrierte Geräte war SanDisk schon immer recht stark, wurde aber auf dem Endkundenmarkt kaum wahrgenommen. Mit den Sandforce-basierten SSDs Ultra und Extreme änderte sich dies. Letztere hatten wir auch in unserem Auftakt-Artikel getestet.

Bild: SanDisk Extreme II und Ultra Plus im Test

Wie viele andere Hersteller, kann auch SanDisk das Problem der eierlegenden Wollmichsau nicht lösen: ein Produkt perfekt für alle Anwender, das gibt es halt nicht. Und so gibt es auch von diesem Anbieter im Konsumentenmarkt aktuell eine zweigeteilte Produktschiene. Auf der einen Seite die SanDisk Extreme II für den leistungshungrigen Anwender und auf der anderen Seite die günstigere SanDisk Ultra Plus für den preissensibleren Einsteiger. Beide Produkte basieren auf Flash-Controllern von Marvell. Während die Ultra Plus bereits Anfang 2013 den Markt erreichte, trat das aktuelle Flagschiff Extreme II erst Mitte letzten Jahres in Erscheinung. Werfen wir einen Blick auf die beiden Modelle als Vertreter der 2013er-Marvell-Generation.