Schon im Frühjahr diesen Jahres wurde bekannt, dass Toshiba die Festplattensparte von Fujitsu übernehmen wird. Vergangene Woche verkündete der Hersteller nun, dass die Übernahme abgeschlossen sei und man das eigene Festplattengeschäft neu organisiert habe.
Mit dem Ausstieg von Siemens aus dem Joint-Venture Fujitsu Siemens zur PC-Herstellung sucht sich der japanische Spezialist als Fujitsu Technology Solutions einen neuen Schwerpunkt am Markt abseits vom PC-Geschäft. So will sich das Unternehmen in Zukunft stärker auf Server-Systeme konzentrieren und sein Dienstleistungsangebot deutlich ausbauen. Personal Computer erhalten langfristig eine untergeordnete Rolle.
Nach dem Rückzug von Siemens aus dem Joint-Venture mit Fujitsu hatte sich der japanische Fujitsu-Konzern dazu entschlossen die Siemens-Anteile zu übernehmen und das Geschäft alleine fortzuführen. Wie nun bekannt wurde, wird es den bisherigen Markennamen FSC (Fujitsu-Siemens-Computer) maximal noch 12 Monate geben.
Gerüchte um den Ausstieg von Siemens aus dem Computergeschäft scheinen sich zu bewahrheiten. Der deutsche Elektronikriese wolle sich stärker auf die drei Sparten Medizintechnik, Industrie und Energie ausrichten, in denen das Unternehmen bisher auch recht profitabel arbeitet. Fujitsu gab derweil an, über die eigenständige Fortführung des Geschäfts nachzudenken.
Der Computerhersteller Siemens arbeitet Berichten zufolge am Verkauf seiner Computer-Sparte, die als Joint-Venture zwischen Fujitsu und Siemens als FSC geführt wird. So soll der japanische Konzern Fujitsu den Siemens-Anteil zunächst vollständig übernehmen, bevor er das Endkundengeschäft an den chinesischen Computerhersteller Lenovo weiterverkauft. Fujitsu selbst wolle lediglich den Geschäftskunden-Bereich behalten.
Mit dem Amilo Mini rückt auch Fujitsu-Siemens in den Markt für Low-Cost-Notebooks vor und präsentiert ein erstes Gerät für und 400 Euro. Das Mini-Notebook basiert wie die meisten Konkurrenzprodukte auf der Intel-Atom-Plattform mit Atom-N270-Prozessor. Das Display erreicht eine Diagonale von 8,9 Zoll und zeigt eine Auflösung von 1024 x 600 Pixel. Für eine bessere Lesbarkeit im Außeneinsatz verzichtet FSC auf glänzende Displays und setzt stattdessen auf die eher im Business-Bereich üblichen Panels mit matter Oberfläche.
Die externe Grafiklösung AMD Lasso geistert bereits seit geraumer Zeit durch die Weiten des World Wide Web und wurde nun bei Fujitsu-Siemens im Einsatz entdeckt. Die kleine Box, die über einen externen PCI-Express-Port angeschlossen wird, soll zum Beispiel Notebooks zusätzliche Grafikleistung bieten.
Mit seinen neuen Flachbildschirmen der ScenicView-Eco-Serie liefert Siemens erstmals Monitore aus, die im Standby-Modus keinen Strom verbrauchen. Bisher haben die Geräte in diesem Zustand trotzdem zwischen 1 und 6 Watt aufgenommen. Siemens will diesem Misstand mit der Null-Watt-Power-Technologie entgegen wirken und bietet entsprechende Monitore speziell für den Office-Einsatz in Unternehmen an.