Mit Gerüchten um den Online-Zwang bei der kommenden Generation der Xbox sorgte Microsoft bei den Fans für einen Aufschrei und nur wenig Begeisterung. Einem neuem Bericht zur Folge, wird es diesen Online-Zwang aber gar nicht geben.
In den vergangenen Wochen ging das Gerücht um, dass Microsoft die Nutzer der kommenden Spiele-Konsole Xbox 720 zu einer ständigen Online-Verbindung zwingen wird. Nun heißt es von anderen Seiten her, dass die Zwang eine Option für die Publisher ist, welche so die DRM-Stufe wählen können.
Daten- und Verbraucherschützer hatten sich gegen den Zwang von Facebook gewehrt, welcher die Nutzer zur Verwendung ihres wirklichen Namen verpflichtete und sich dabei unter anderen auf § 13 TMG (Telemediengesetz) berufen. Das Oberverwaltungsgericht in Schleswig-Holstein hat im Eilverfahren nun die Richtlinien vorerst durchgewunken.
Nachdem die Gerüchte um den Online-Zwang bei Microsofts kommender Konsole Xbox 720 bekannt wurden, kam es zu einem kleinen Disput mit einem Mitarbeiter von Microsoft und den Anhängern der Konsole, was letztlich zu einer Entschuldigung seitens der Redmonder führte. Doch nichts desto weniger scheint die Industrie daran zu glauben, dass die Welt bereit für den Online-Zwang bei Konsolen ist, wie auch die Haltung von Ubisoft bestätigt.
Die aktuelle Kritik am Online-Zwang von Sim City führt zu steigenden Protesten, welches sich nicht nur gegen Publisher Electronic Arts (EA) sondern auch gegen Entwickler Maxis richten. Letzterer hatte behauptet, dass ein Offline-Modus nur schwer zu realisieren sei, was allerdings nun von anderen Quellen als unwahr herausgestellt wurde.
Seitens der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua wird berichtet, dass die chinesische Regierung einen Klarnamen-Zwang eingeführt hat. Grund hierfür - laut Regierungsangaben - sei ein besserer Schutz persönlicher Daten. Doch abseits offizieller Sprachregelung scheint es sich um eine weitere Kontrollmaßnahme zu handeln um im Internet verbreitete Kritik zu verhindern.
Seit der Einführung des Origin-Zwangs mit Battlefield 3 schaut zumindest ein gewisser Teil der Spieler genauer hin, wenn Publisher Electronic Arts (EA) ein Spiel veröffentlicht. Bei SimCity 5 hieß es bisher sogar, dass der Spieler stets in Origin eingeloggt sein muss, doch nun machen Gerüchte neue Hoffnung, dass es auch ohne Origin funktioniert.
Seit geraumer Zeit führt Facebook bereits die neu Ansicht Timeline, doch bisher kann diese freiwillig ausgewählt werden. Die Pläne bei Facebook sehen allerdings vor, dass die neue Ansicht zur Pflicht wird, was wiederum zahlreiche Datenschützer auf die Barrikaden bringt.
Schon im Juni berichteten wir, dass eBay in Australien künftig nur noch das hauseigene Zahlungsmittel PayPal zu lassen wollte und die daraus resultierende Kritik, doch eBay lässt sich davon nicht beeindrucken und führt ab Oktober ähnliche Zahlungsmethoden in den USA ein.